Genauigkeit von 3 Millimetern
Die Laserebene dient als Referenz, die beiden Empfänger lesen sie beidseits des Schilds, und die Korrektur erfolgt während der Arbeit.
Projekt · Herbst 2026
Ausrüstung eines bestehenden Planierschilds Stehr SUG35-T, angehängt an einen Fendt-Traktor, mit einer 2D-Lasersteuerung. Zwei Laserempfänger am Schild liefern Höhe und Querneigung, die während der Fahrt laufend korrigiert werden.
Das System
Die Laserebene dient als Referenz, die beiden Empfänger lesen sie beidseits des Schilds, und die Korrektur erfolgt während der Arbeit.
Das Schild regelt Höhe und Querneigung. Das ist der Modus für vollständige Planien, bei denen die Fläche den Vorgaben des Lasers entsprechen muss.
Die Querneigung wird automatisch gehalten, die Höhe bleibt in der Hand des Fahrers. Genau das braucht es auf einem Waldweg, wo das Gelände die Höhe vorgibt.
Am Ende einer Bahn kippt die Querneigung automatisch auf die andere Seite. Der Fahrer fährt in Gegenrichtung weiter, ohne von Hand nachzustellen.
Konzept
Ein System, das nur die perfekte Ebene beherrscht, nützt nur auf einer Erdbaustelle. Mit einem Modus, in dem der Fahrer die Höhe selbst führt, bewältigt dieselbe Maschine einen Lagerplatz ebenso wie einen Waldweg, der dem Gelände folgen muss.
Diese Höhenkorrektur erfolgt heute von Hand. Das Schild ist jedoch für Ultraschallsensoren vorbereitet, die dem Gelände folgen und die Höhe anschliessend automatisch anpassen.
Inbetriebnahme
Eine Lasersteuerung wird nicht am Bildschirm eingestellt, sondern an der Maschine kalibriert, auf dem Gelände, auf dem sie arbeiten wird. Referenzhöhe, Schildweg, Korrekturempfindlichkeit und Verhalten am Bahnende werden am angehängten Gespann abgestimmt.
Der Umbau erfolgte an einer bestehenden Maschine, ohne die Ausrüstung des Kunden zu ersetzen.