Innovation im Einsatz

App für Einsatzrapporte

Eine intern entwickelte App, um Rapporte direkt auf der Baustelle zu erstellen, vor Ort unterschreiben zu lassen und automatisch weiterzugeben. Sie funktioniert ohne Netz.

Startbildschirm der Fässler-Rapport-App mit ihren sechs Modulen

Ursprung

Der Rapport entsteht vor Ort, nicht am Schreibtisch

Ein Rapport, der am Abend aus dem Gedächtnis in ein Notizbuch geschrieben wird, verliert immer etwas: ein vergessenes Teil, einen ungenauen Messwert, eine Unterschrift, die nicht mehr zu bekommen ist. Und beim Kunden landet er Wochen später.

Die App dreht das um. Alles wird vor Ort erfasst, während des Einsatzes: Maschinendaten, verbaute Teile, Stunden, Fahrten, Fotos. Der Rapport besteht bereits, wenn der Techniker wieder ins Fahrzeug steigt.

Das Backoffice erhält den Vorgang automatisch und muss ihn nur noch abschliessen, bevor der fertige Rapport verschickt wird. Kein Nacherfassen, also keine Übertragungsfehler.

Module

Sechs Module

Rapporte

Die Einsätze von der Annahme bis zum Abschluss. Arbeitsbeschrieb, verbaute Teile, Bemerkungen.

Mein Tag

Arbeitsstunden, Fahrzeit und Kilometer, Tag für Tag, mit der Aufschlüsselung je Einsatz.

Kunden

Das Register: Adresse, Ansprechperson, Telefon, E-Mail und kundenspezifische Notizen.

Maschinen

Die Datenblätter: Marke, Modell, Seriennummer, Parknummer, Jahrgang, Maschinenstunden, Motor.

Synchronisation

Die Übergabe der Vorgänge ans Backoffice und die Freigabe zwischen den Konten des Teams.

Einstellungen

Geräteparameter und lokale Datensicherung.

Erfassung von Stunden, Kilometern und Fotos in der App

Vor Ort

Stunden, Kilometer und Fotos, direkt erfasst

Jeder Einsatztag wird einzeln erfasst: Arbeitsstunden, Fahrzeit, gefahrene Kilometer, mit dem Namen des Technikers. Ein Einsatz über mehrere Tage sammelt seine Tage in einem einzigen Vorgang.

Fotos entstehen direkt in der App. Lieferschein eines Teils, Zustand eines Bauteils vor dem Ausbau, Ablesung eines Zählers: alles bleibt am Rapport, ohne Umweg über die Galerie oder einen separaten Versand.

Unterschriften von Techniker und Kunde sowie PDF-Erstellung

Freigabe

Vor Ort unterschrieben, als PDF übergeben

Am Ende des Einsatzes unterschreiben Techniker und Kunde direkt auf dem Bildschirm. Der Rapport ist damit vollständig und unstrittig: Niemand muss sich drei Wochen später erinnern, was gemacht wurde.

Ist der Kunde nicht anwesend, wird dies vermerkt und der Rapport ihm zur Freigabe übermittelt. Das PDF entsteht in der App, und der Vorgang kann als abgeschlossen markiert werden.

Das PDF gelangt anschliessend automatisch ins Backoffice, das den Vorgang intern prüft, bevor er dem Kunden zur endgültigen Freigabe zugestellt wird. Jeder Rapport wird damit zweimal angesehen: von der Person, die die Arbeit ausgeführt hat, und vom Büro, das vor dem Versand kontrolliert.

Maschinenblatt: Marke, Modell, Seriennummer, Parknummer und Stunden

Register

Kunden und Maschinen, nur einmal erfasst

Kundendaten und Maschinendaten werden nur einmal eingegeben. Beim nächsten Einsatz ist alles bereits vorhanden: Es genügt, die betreffende Maschine auszuwählen.

Für Maschinenparkverantwortliche bedeutet das eine durchgehende Historie pro Maschine, mit den bei jedem Besuch abgelesenen Stunden — genau das, was es braucht, um einen Unterhalt zu belegen oder Verschleiss vorauszusehen.

Die Rapport-App auf dem Startbildschirm eines Telefons installiert

Ohne Netz

Alles wird im Telefon gespeichert

Eine Baustelle in der Grube, ein Untergeschoss, ein Funkloch: Die App funktioniert vollständig ohne Verbindung. Die Synchronisation erfolgt später, sobald das Netz zurück ist.

Das ist die Bedingung dafür, dass ein Werkzeug vor Ort wirklich brauchbar ist. Eine App, die genau dann Netz verlangt, wenn keines da ist, hilft niemandem.

Daten und Hosting

Im Telefon, und in der Schweiz

Alles wird unmittelbar und lokal im Telefon gespeichert. Das ist es, was den Einsatz der App in einer Kiesgrube ohne Netzabdeckung möglich macht.

Der Server, gehostet bei Infomaniak in der Schweiz, dient allein dazu, die Daten zwischen den Geräten des Teams zu verteilen. Er rechnet nichts und entscheidet nichts. Fällt er aus, behält jedes Gerät seine vollständigen Daten und arbeitet weiter: Nur der Austausch unter Kollegen unterbricht.

Jeder Datensatz trägt eine eindeutige Kennung, die bei der Erfassung entsteht, mit Änderungsdatum und Ursprungsgerät. Diese Kennung stellt sicher, dass sich ein Rapport nicht verdoppeln kann, auch nach vielen Synchronisationen von Telefon zu Telefon.

Jeder Techniker hat sein eigenes Konto. Passwörter werden nie im Klartext aufbewahrt, und ein Konto lässt sich aus der Ferne deaktivieren, wobei die Sitzung sofort endet. Die Daten jedes Geräts können in eine einzelne Datei exportiert werden, und die Serverdatenbank wird beim Hoster gesichert.

Es werden keine Kundendaten an Dritte übermittelt.